Ihre Geduld und Ihre Mitarbeit stellen zwei unabdingbare Voraussetzungen für Ihre erfolgreiche Behandlung  dar. Eine wochen-, monate- oder gar jahrelange Erkrankung, die oft durch viele schulmedizinische Behandlungen verkompliziert wurde, kann auch durch die Homöopathie nicht immer innerhalb kürzester Zeit geheilt werden. Auch wenn das passende Mittel gefunden und verabreicht wurde, kann eine Heilung, vor allem bei chronischen Erkrankungen, durchaus mehrere Wochen dauern und u.U. auch mehrere Mittel benötigen. Weiter kann nach einer Mittelgabe eine sog. Erstverschlimmerung (wir sagen lieber "Erstreaktion") auftreten, die  für Sie manchmal schwer einzuordnen ist. Erschrecken Sie nicht und kontaktieren Sie den Homöopathen. Dieser entscheidet dann, ob es eine Heilreaktion ist oder ob ein neues Mittel benötigt wird.

In einigen Fällen kann das erste Mittel auch einmal nicht den gewünschten Erfolg erzielen, bzw. ist es möglich, dass das gewählte Mittel falsch war. Hierbei kann es durchaus sein, dass ein wichtiger Hinweis fehlte und bei erneuter Konsultation und Befragung dieser Hinweis und somit das passende Mittel gefunden werden kann.

Eine erfolgreiche homöopathische Behandlung  ist in einigen Fällen nicht immer mit einer Heilung gleichzusetzen. Das erste Ziel einer Behandlung ist immer den Prozess zu verlangsamen. Je nach Lage des Falles und der Reaktionslage des Patienten erfolgt dann das Aufhalten des Prozesses, anschließend das Zurückdrängen des Prozesses und im günstigsten Fall die komplette Heilung.

Um den Fallverlauf sicher beurteilen zu können, ist der regelmäßige Kontakt zu Ihrem Homöopathen wichtig. Nur so kann eine Besserung oder auch Heilung Ihres Zustandes gewährleistet werden.

Sollten Unklarheiten bezüglich Ihres Behandlungsverlaufes bestehen oder Fragen auftreten, so kontaktieren Sie immer zuerst Ihren Homöopathen, denn nur er kennt alle relevanten Fakten und kann Ihren Krankheitsverlauf sicher beurteilen.